Nummer: 20/2003
Datum: 30.10.2003
Einladung zur Distriktsversammlung
Liebe Yls, XYLs und OMs,
als Vorsitzender des Gast-Ortsvereins hiermit lade ich Euch hiermit herzlich
zur Herbstversammlung des Distriktes Oberbayern
am Samstag 8. November 2003 10:00 Uhr in den Gasthof / Hotel "Alter Hof"
in Vaterstetten, Fasanenstrasse ein.
Auf unserer OV-Frequenz 145.350 MHz könnt Ihr Euch einweisen lassen,
falls Ihr Euch verfahren solltet. Allen Besuchern und Gästen wünsche
ich eine gute Anfahrt und einen lohnenden Aufenthalt in Vaterstetten.
Vy 73
gez. Hartwig Harm, DH2MIC
OVV C01 - Vaterstetten -
Anfahrtsbeschreibung:
a) Autobahnring Ost A99 bis Ausfahrt Haar (Nr. 18),
weiter auf der B304 Richtung Ebersberg / Wasserburg.
An der 2. Ampel links in die Möschenfelder Strasse
abbiegen.
b) Wer die B304 von Osten kommt, biegt in Vaterstetten nach
der ARAL-Tankstelle rechts in die Möschenfelder Strasse ab.
Nach ca. 800 m steht rechts der Vaterstettener Maibaum.
Dort biegt ihr links in die Fasanenstrasse ein. Der "Alte Hof"
liegt gleich rechts. Parkmöglichkeiten entlang der
Fasanenstrasse und auf dem Parkplatz, der auch vom Supermarkt
benutzt wird, daher bitte nicht ganz zuparken.
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Tagesordnung
1. Begrüssung und Feststellung der Anwesenheit
2. Wahl des Protokollführers
3. Ehrungen
4. Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung
5. Bericht des Vorstands und der Referenten mit Aussprache
6. Antrag des OVV Schongau C36
7. Mitwirkung der Ortsverbände bei der VHF/UHF-Tagung 2004
8. Termin und Ort der nächsten Distriktsversammlung
9. Verschiedenes und allgemeine Aussprache
10. Schlusswort
46. Jamboree on the air
Am 18./19.Okt. fand wieder das 46. Jamboree on the air auch JOTA genannt,
das weltweite
Pfadfindertreffen auf Funk statt. Mit Hilfe der Funkamateure dürfen
an diesem Wochenende
auch Nichtlizensierte am Mikrofon arbeiten. Bereits am Vortag (Freitagnachmittag)
haben
die OM's Sepp, "Riemer"- Hermann , Karl-Otto, Thomas und ich die Voraussetzungen
für
unsere JOTA-Teilnahme geschaffen. Quer über den Pfarrgarten in Anzing
(in Nord-Süd-Richtung)
spannten wir vom Dach des Pfarrheimes bis zum Baum im Hintergrund des Pfarranwesens
eine
FD4 . Dank der hervorragenden Wurfkünste vom "Riemer-Hermann" gelang
es uns,
die Antenne in der Baumkrone einer riesigen Eiche in ca. 6-8 m Höhe
abzuspannen. Karl-Otto
stieg mittels einer Leiter auf das Dach des Pfarrhauses (ca. 14m) hoch..
und so hatten wir den
2. Abspannpunkt fixiert. Zu beachten ist, daß Karl-Otto nicht schwindelfrei
ist (das sagte er nicht
bei meiner Anfrage) und trotzdem auf das Dach stieg - Selbstüberwindungstraining
- congrats!
Am Speisepunkt der Antenne (Balun) setzten wir einen ca. 7 m hohen Schiebemasten
und befestigten
dort das Kabel (RG57), welches wir dann in den Kellerraum des Pfarrheimes
leiteten. Um mit der UHF-Station arbeiteten zu können haben wir
in ca. 10 m Abstand auf einem 2. Schiebemasten eine selbstgebastelte Groundplan
befestigt und mit einem RG213-Kabel angeschlossen. Nachdem wir dann meine
Funkstationen (Kenwood 790 E und 850 S) im Kellerraum verkabelt hatten, "funkte"
ich dann am Samstag von 10 Uhr
mit einer kleinen Unterbrechung bis 23 Uhr. Am Sonntag noch von 7 Uhr bis
15 Uhr mit einer 2- stündigen Mittagspause zwecks "Kirchweihgansessen"!
Karl-Otto und Sepp arbeiteten am Samstag ein paar Stunden an der 2-m Station,
aber leider unter "erschwerten Bedingungen". Die Groundplane funktionierte
super (die Umsetzer ZU, Winterberg, Greding und Dachstein zu erreichen war
kein Problem), nur meine "Oberwellenbeeinflussung" lies den Verdacht
aufkommen, daß ich mich mit meiner KW-Station auf der 145m Frequenz
tummele! 25 QSO's fuhren beide auf dem 2-Meter-Band. Wenn auch die
Ausbreitungsbedindungen auf der KW nicht besonders gut waren, mir der Worked-All-Germany-Contest
nur wenig freie Frequenzen bescherte und "gepowerte Stationen mir unentwegt
fast überall "CQ-Contest entgegenriefen (da kennen wir uns ja aus!),
so hatte ich doch insgesamt 152 Superverbindungen mit 25 Ländern (überwiegend
Europa, Asien, Nord- und Südamerika) und führte sehr nette QSO's
mit den diversen Pfadfinderstationen (und auch deren Pfadfindern am Mikrofon).
Auch bei mir in Anzing trauten sich auch einige Pfadfinderinnen ans
Mikrofon (nicht nur zusehen!) und so hatten wir alle unseren großen
Spaß dabei! Am Sonntag ab 15 Uhr haben Hartwig und ich daß in
1 Stunde das wieder abgebaut, was wir am Freitag Nachmittag in 3 Stunden
zu fünft aufgebaut haben.. aber so ist das halt! Mit meiner XYL (Plus-Punkte-sammeln)
trank ich dann noch Zuhause gemütlich Kaffe, aß 2 Kirchweihnudeln
und so war auch die Familien- und auch Pfadiwelt wieder in Ordnung! Wir
hatten einen großen Spaß dabei, die Pfadfinder ebenso, und so
beschlossen wir (die Mithilfe meiner Funkfreunde aus dem OV vorausgesetzt!)
am nächsten JOTA, am 3. Wochenende im Oktober 2004 wieder dabei zusein
wenn es wieder heißt: "CQ,CQ CQ Jamboree, hier ist DL0APJ, die Clubstation
der Anzinger Pfadfinder" ... natürlich haben wir wieder eine
tolle QSL-Karte! "Gut Pfad" Hermann DL4MHT
Telegrafiekurs
Der Ortsverband Muenchen-Nord (C12) des Deutschen Amateur-Radio-Clubs e.V.
veranstaltet ab Montag, den 10. November 2003, einen Morselehrgang.
Ziel des Lehrgangs ist die Erlernung der Betriebsart Telegrafie (CW), um
einen Einstieg in diese Urbetriebsart des Amateurfunks zu finden.
Gerade nachdem die Kurzwelle auch ohne nachgewiesenen Telegrafiekenntnisse
freigegeben wurde, soll in dem Kurs praxisorientiert die Voraussetzung geschaffen
werden, Funkverbindungen (QSOs) in CW durchzufuehren.
Der Kurs eignet sich somit sowohl fuer Anfaenger wie auch für Funkamateure,
die nach längerer Zeit wieder in CW QRV sein möchten.
Der Kurs findet einmal wöchentlich montags um 19.15 Uhr bei der Clubstation
DK0MN im Buergerzentrum Mohr-Villa, Muenchen-Freimann, Situlistrasse 73,
statt. Sie erreichen die Mohr-Villa bequem mit der U-Bahn-Linie U6, Haltestelle
Freimann (Fussweg von dort ca. 7 min).
Der Zeitbedarf beträgt neben dem wöchentlichen einstündigen
Praesenzkurs etwa 15 min für das tägliche Üben. Das Erlernen
der Morsezeichen dauert ca. ein halbes Jahr, wonach sich etwa ein weiteres
halbes Jahr zur Erlangung der sicheren Beherrschung anschliesst.
Die Teilnahme am Telegrafiekurs ist kostenlos. Bei Fragen zum Kurs wenden
Sie sich bitte an:
Rainer Beer, DL7BER
Telefon: 089/3110664
email: DL7BER@AOL.com
LINUX
Anbei ein Link zu einer Dokumentation fuer Linux.
http://www.chip.de/forum/thread.html?bwthreadid=306823
73 de Christian
Amateurfunkklassen werden neu strukturiert
(30.10.03/sh) Die bisherigen Amateurfunkklassen 1 und 2 sollen
in der zu novellierenden Amateurfunkverordnung in der Klasse A zusammengeführt
werden. Im Entwurf der Amateurfunkverordnung ist darüber hinaus vorgesehen,
die bisherige Klasse 3 in eine Klasse E umzuwandeln, die dann nicht mehr
nur nationale Geltung haben wird. Die Einführung weiterer Amateurfunkzeugnisklassen
sind weder im Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft und Arbeit,
BMWA, noch innerhalb der CEPT vorgesehen. Der Runde Tisch Amateurfunk, RTA,
hatte sich für ein auch weiterhin gestuftes Zeugnisklassensystem ausgesprochen.
(DARC)
Aktive Sonne beeinflusst Wellenausbreitung und sorgt für Aurora
(31.10.03/sh) Der stärkste Sonnensturm seit 14 Jahren äußerte
sich am 29. Oktober ab 6.11 Uhr MEZ in Form einer Wolke aus elektrisch geladenen
Teilchen, die sich auf die Erde zubewegte. KW-Funkamateure hatten zeitweise
mit dem Mögel-Dellinger-Effekt zu kämpfen, UKW-Funkamateure freuten
sich über Aurora-QSOs, die weite Verbindungen ermöglichten. Die
Ausbreitungsbedingungen zum CQWWDX-SSB-Contest waren vergleichbar mit denen
im Sonnenfleckenmaximum. Weitere Informationen: http://www.spaceweather.com . (DARC()