
Nummer: 11/2002
Datum: 15.6.2002
Einladung OV-Abend Juni
Alle Mitglieder und Freunde des C01 sind wieder recht herzlich eingeladen zum OV Abend am 18.6.2002 , wie immer im Baldhamer Hof um 19:30 Uhr. Ein wichtiges Thema wird sein der Besuch der HAM-RADIO. Bitte überlegt es Euch, wer dorthin fahren will um Fahrgemeinschaften bilden zu können.
Intel: Bald in jedem Chip ein Funk-Sender
Intel hat plant, in Zukunft sämtliche Prozessoren und Chipsätze mit Funk-Transmittern auszustatten. Intel plant, Funk-Empfänger für PANs (Personal Area Networks), LANs (Local Area Networks) und WANs (Wide Area Networks) zu vereinen und mitsamt Antennen derart zu miniaturisieren, dass sie auf einem Eckstück sämtlicher zukünftiger Intel-Prozessoren und -Chipsätze unterzubringen sind. Ziel dieser Entwicklung ist die uneingeschränkte Kommunikation aller Arten von Geräten, seien es Computer, PDAs, Handys - oder in Zukunft auch Haushaltsgeräte oder Kleidungsstücke - so dass die Nutzer nie mehr als "30 Sekunden vom nächsten Internet-Zugang entfernt" sind. Um die Leistungsfähigkeit von Funk-Transmittern zu demonstrieren, führte Gelsinger während seiner Präsentation auch eine drahtlose Datenübertragung per Radio mit 100 MBit vor. Dieses Tempo - über 120 Mal schneller als die meisten DSL-Anschlüsse in Deutschland - war auch über mehrere Meter Luftlinie hinweg möglich, und brach lediglich auf 70 MBit ein, als Gelsinger sich demonstrativ zwischen die Transmitter stellte.
((daf) -/DG6TOM)
Handy-Strahlung: Experte gibt Entwarnung
Laut Expertenmeinung gibt es nach wie vor keinen Beweis für die Gesundheitsbeeinträchtigung durch Mobilfunk-Strahlung. Laut Expertenmeinung gibt es nach wie vor keinen Beweis für die Beeinträchtigung der Gesundheit durch Mobilfunk-Strahlung. Diese Ansicht vertritt zumindest Jiri Silny vom Forschungszentrum für elektro-magnetische Umweltverträglichkeit an der RWTH Aachen. Wenn es Gesundheitsschäden gäbe, müsste sie etwa durch die seit Jahrzehnten arbeitenden TV- und Radiosender längst eingetreten sein, erklärte Silny. "Wenn überhaupt ein Gesundheitsproblem zu erwarten ist, dann von den Handys selbst und nicht von deren Sendestationen", sagte Silny. Die Exposition, also das, was beim Menschen ankomme, sei bei den Mobilfunk-Masten etwa 10.000fach schwächer als die durch Handys. Silny bezifferte die Abstrahlung durch Mobilfunk-Telefone des D- und E-Netzes sowie von UMTS direkt am Kopf mit fünf bis zehn Watt pro Quadratmeter. Bei den Sendestationen für Rundfunk, Fernsehen und Mobiltelefonie betrage die Exposition je nach Abstand vom Sender nur 0,005 bis 0,05 Watt pro Quadratmeter. ((xon/DG6TOM)
Neues Amtsblatt der RegTP Nr. 266/2002 Wichtig sind dabei drei Punkte:
1.) CW-Prüfungen können nun doch noch bis zum 31.12.2002 (statt bis Ende 2001) auf Wunsch in Tempo 60 (12 WpM) abgelegt werden, danach wohl nur noch in Tempo 25.
2.) Die Rahmendaten einer erteilten 50 MHz-Sonderzuteilung lassen sich ab sofort bei der RegTP Mülheim (Aktienstrasse 1-7, 45473 Mülheim) auf formlosen Antrag hin ändern. Das betrifft Standort, Rufzeichen und Telefonnummer. Bislang ist eine entsprechende Genehmigung erloschen, selbst wenn sich nur die Telefonnummer geändert hat.
3.) Es besteht weiterhin eine strikte Limitierung auf bundesweit exakt 3000 Sonderzuteilungen für 6 Meter. Seitens der RegTP plant man nun aber, frei gewordene Zuteilungen neu zu vergeben, bis eben die Zahl 3000 wieder erreicht ist -eine Chance für alle, die keine 6m-Genehmigung ergattern konnten. Das ist bislang allerdings nur vorangekündigt. Wenn es soweit ist, wird dies in einem weiteren Amtsblatt bekanntgegeben.
RWE dementiert: Rückzug aus der PLC-Technologie sei nicht geplant
Entgegen bisher bekannt gewordenen Spekulationen um den Rückzug von RWE aus der PLC-Technik dementierte das Energieunternehmen dies nun. Angeblich sei nur das bisher eingesetzte Modem zu störanfällig, weshalb man auf der Suche nach einem neuen Partner ist. (Quelle: heise online/FA)
Möglichkeit zur Gastmitgliedschaft im DARC
Eine 6-monatige kostenlose Gastmitgliedschaft im DARC ist nach Empfehlung des Amateurrates auf der Hauptversammlung Ende Mai in Halle möglich. Es bedarf eines formlosen Hinweises mit Namen, Anschrift, Geburtsdatum, Gast-DOK und evtl. Call des Gastmitgliedes. Dies ist dem gastgebenden OV mitzuteilen. Ist der nicht bekannt, kann er in der Geschäftsstelle des DARC erfragt werden. Das Gastmitglied erhält u.a. das Amateurfunkmagazin CQ DL und kann Internetserviceangebote des DARC nutzen. Wird innerhalb der sechs Monate kein Aufnahmeantrag gestellt, erlischt die Gastmitgliedschaft. (DARC)
RTA beantragt 10-m-Band für Klasse-2-Inhaber
Der
Runde Tisch Amateurfunk, RTA, hat beim Bundeswirtschaftsministerium
beantragt, das 10-m-Band im Bereich 28,6-29,7 MHz mit einer maximalen
Sendeleistung von 100 W für Genehmigungsinhaber der Klasse 2
freizugeben. Mit der Amtsblattverfügung 286 hatte die RegTP die
Sendeart SSB im CB-Funk auf 27 MHz freigegeben. Der RTA sieht darin
eine deutliche Benachteiligung der Inhaber der Zeugnisklasse 2, denen
das 10-m-Band nicht freigegeben ist, und die deshalb in diesem Band
nicht experimentieren können. Mit der Freigabe von SSB im
11-m-Band soll laut RegTP dem CB-Funk ermöglicht werden, in
einer Erprobungsphase neue Funkanwendungen zu testen. Für die
Nutzung dieser Sendeart im CB-Funk ist eine Einzelfrequenzzuteilung
erforderlich, die von der örtlich zuständigen
RegTP-Außenstelle auf Antrag erteilt wird. Die
Frequenzzuteilungen für den CB-Funk sind an gewisse weitere
betriebliche und technische Bedingungen geknüpft. Die
Leistungsangabe 100 W für Funkamateure ist so gewählt wie
die meisten im Handel erhältlichen Amateurfunkgeräte
hergestellt sind. Eröffnet würde damit den
Klasse-2-Inhabern die Teilnahme an der Sendeart SSB inklusive DX und
die Möglichkeit, sich am Studium der Ausbreitung auf diesem Band
zu beteiligen. Innerhalb des vorgeschlagenen Frequenzbereiches liegt
die SSTV-Anruffrequenz bei 28 680 kHz, ebenfalls liegt darin Digimode
(NBFM-PR) von 29 200?29 300 kHz, der Satelliten-Downlinkbereich von
29 300-29 510 kHz und der FM-Bereich 29 550?29 650 kHz. Die
international stark genutzten DX-Bereiche liegen unter 28 600 kHz und
sollten nicht freigegeben werden.
Die Vorstandsinformation dazu
gibt es im Internet unter http://www.darc.de/aktuell/voinfo
.
(DARC)
