Nummer: 10/2001
Datum: 21.10.2001
Bericht vom Oktober-OV-Abend Oktober
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Es war wieder einmal ein ganz normaler OV-Abend, ohne Highlights aber so
richtig zum Tratschen.
Unser OVV bereichtet etwas vom DARC, insbesondere daß die Selbsterklärung
wieder einmal verschoben worden ist. Weiter wurden die Vorbereitungen für
JOTA verabredet.
JOTA Antennenaufbau
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Am Freitag 19.10. trafen sich in Anzing Manfred, DL4MHT, DG3MKA, DL1HTF und
DH2MIC. Die "Sache" - FD4 für Kurzwelle und X200 für 2m/70cm -war
nach 2 1/2 Stunden erledigt. Genervt hat uns bloss der RX von Sepp, denn
trotz bester Signale war kaum eine Verständlichkeit herbeizuführen.
Insbesondere im Lower Sideband war es "grausam". Des Rätsels Lösung:Ein
Regler "Passbandtuning" (fehlt bei den meisten RX) war so verstellt,dass
es zu dem Effekt kam. Linksanschlag, ein kurzes Klicken: OFF,vorbei der Spuk.
Jaja, lacht's nur, Ihr Kurzwellenfreaks.(DH2MIC)
IARU sieht Morsetelegrafie
nicht mehr als KW-Zugangsvoraussetzung an
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"Unabhängig von
jeglichen früheren relevanten Entscheidungen besteht die IARU-Politik
nunmehr darin, die Morsetelegrafie nicht mehr als Zugangsvoraussetzung für
den Zugang zur Kurzwelle vorzusehen."
So heißt es wörtlich
in einer Resolution, die der Verwaltungsrat der IARU, das Administrative
Council (AC), nach seiner Sitzung in Guatemala von Anfang Oktober beschlossen
hat.
Das Administrative Council
der International Amateur Radio Union (AC) hatte sich am Rande der 14. Generalversammlung
der IARU-Region-2 getroffen.
Hauptthema der Sitzung des
Gesamtvorstan-des der IARU vom 6. bis 8. Oktober war der Stand der Vorbereitungen
der IARU für die Weltnachrichtenkonferenz 2003. Dabei ging es unter
anderem um die Harmonisierung des 7-MHz-Bandes, um Fragen der angemessenen
Zuteilung für den Kurzwellenrundfunk unterhalb 10 MHz, um die Überarbeitung
von Artikeln der Radio Regulations (RR), so des Artikels S1 zur Definition
der Amateurfunkstelle, des Artikels S19 zur einfacheren Bildung von Rufzeichen
im Amateurfunkdienst und des Artikels S25 über den Amateurfunkdienst.
Darüber hinaus hat
das AC die schon eingangs zitierte Resolution angenommen: "Vor dem Hintergrund
der Tatsache, dass die ITU-R Recommendation M.1544 über die Mindestvoraussetzungen
der Zulassung zum Amateurfunkdienst ohne Widerspruch akzeptiert wurde sowie
in der Erkenntnis, dass Morsetelegrafie eine wirksame und effiziente Betriebsart
ist, die von vielen tausenden Funkamateuren praktiziert wird sowie in der
weiteren Erkenntnis, dass die Position der Morsetelegrafie als Zulassungskriterium
zur Kurzwelle nicht länger als wesentlich für eine gesunde Zukunft
des Amateurfunkdienstes angesehen wird, beschließt das AC, dass sich
die Mitgliedervereinigungen für eine Interimslösung einsetzen mögen,
wonach die Prüfungsgeschwindigkeit bei Morseprüfungen nicht über
5 WpM liegen soll; unabhängig von jeglichen früheren relevanten
Entscheidungen besteht die IARU Politik nunmehr darin, die Morsetelegrafie
nicht mehr als Zugangsvoraussetzung für den Zugang zur Kurzwelle vorzusehen."
Karl Erhard Vögele,
DK9HU, weißt in diesem Zusammenhang darauf hin, daß diese Resolution
mit dem Beschluß des Amateurates im Mai 2000 in Bad Lippspringe vereinbar
ist, wonach als Zugangsvoraussetzung zur Kurzwelle auch andere Kriterien
als Morsetelegrafie denkbar sind.
Zum Wortlaut der ITU-R Recomendation
M.1544 siehe CQ DL 10/01 Seite 720. (DARC)
DARC zu Morsetelegrafie
als Zugangsvoraussetzung für die Kurzwelle
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Der DARC-Vorsitzende Jochen Hindrichs,
DL9KCX, spricht sich dafür aus, dass der Amateurrat des DARC eine Arbeitsgruppe
beruft. Damit knüpft er an einen Beschluss des Amateurrats vom Mai 2000
an. Die Arbeitsgruppe soll eine Entscheidung vorbereiten, wie sich der DARC
zur Empfehlung des IARU-Gesamtvorstandes verhält, nach der die Morsetelegrafie
als Zugangsvoraussetzung zur Kurzwelle nicht mehr für notwendig erachtet
wird. Nachdem sich nun zum ersten Mal die IARU substanziell zu der Frage
festgelegt hat, hält der DL9KCX nationale und internationale Abstimmungsschritte
für erforderlich.
In einem Interview der Redaktion
CQ DL mit Jochen Hindrichs, DL9KCX, das in der November-Ausgabe der CQ DL
erscheint, führt der DARC-Vorsitzende auch aus, dass nach seiner Meinung
der deutsche Mitgliedsverband der IARU in der Frage der Kurzwellen-Zugangsvoraussetzung
nicht ausscheren sollte. Der DARC hat immer die Position vertreten, keine
nationalen Alleingänge zuzulassen. Die CQ DL wird ab 25. Oktober ausgeliefert.
Der Vorsitzende stellte
sich den Fragen, nachdem bekannt geworden war, dass der Gesamtvorstand der
IARU auf seiner Tagung in Guatemala-City Anfang Oktober eine Resolution beschlossen
hatte. In der heißt es unter anderem wörtlich: "Unabhängig
von jeglichen früheren relevanten Entscheidungen besteht die IARU-Politik
nunmehr darin, die Morsetelegrafie nicht mehr als Zugangsvoraussetzung für
den Zugang zur Kurzwelle vorzusehen."
Der IARU-Gesamtvorstand,
das Administrative Council, AC, besprach sich während seiner Sitzung
in Guatemala vor allem zur Vorbereitung auf die Weltnachrichtenkonferenz
2003. Dabei ging es unter anderem um die Harmonisierung des 7-MHz-Bandes,
um die angemessene Zuteilung für den Kurzwellenrundfunk unterhalb 10
MHz sowie um die Überarbeitung von Artikeln der Radio Regulations (ehemals
VO-Funk).
(DARC)
GB3LF Transponder Relays 136kHz
Band on 2 Metres SSB
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The GB3LF 136kHz-band transponder is now on the air from Crawley.
It relays the entire 136kHz LF band as an upper-sideband signal
on 144.9875MHz on 2 metres. The 136kHz antenna is G3GRO's 'Loran-cancelling'
loop and active vertical combination. The LF-to-2-metre relay was
demonstrated at the
RSGB International HF and IOTA Convention
last weekend. Walter, G3JKV,
describes that he put a Marconi TF2008 signal generator on to 137.5kHz
and fed a measured 100 milliwatts of RF into his inverted-L antenna.
GB3LF 'heard' it at a distance of about 11 miles and relayed it
back on 2 metres. His signal was clearly visible using Spectran
software, although only just audible. Walter says his estimated
antenna efficiency is zero point zero three per cent, so the ERP
on 136kHz is only about 300 microwatts.