Nummer: 2/2001

Datum: 21.1.2001

Bericht vom OV-Abend Januar

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Neben den wichtigen Neuigkeiten gab es einen Vortrag von Uwe, DG3MIM über Amateurfunksatelliten im allgemeinen und über Oscar 40 im speziellen. Ein toller Vortrag, dem alle Anwesenden interessiert zugehört haben. Uwe gab nicht nur einen Einblick in die Technik und die Anforderungen über Satellit QRV zu werden, sondern schilderte auch die Schwierigkeiten mit Oscar 40 und die Bemühungen, dieses Projekt noch zum Gelingen zu bringen. Vielen Dank für den Vortrag. Dass es nicht nur mit hohen Frequenzen über Satellit geht ist dem folgenden Beitrag zu entnehmen.


Spaß mit Sputnik RS12/13 ohne großen Aufwand.

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Wer das Wort Satellitenfunk hört,denkt gleich an große UKW-Yagis,Horizontal-und Vertikalrotoren,automatische Steuerungen der Antennen,also an großen Aufwand, es geht auch viel einfacher.


Was braucht man für den Funkbetrieb über RS-12/13?

Alles was man braucht,ist eine Kurzwellenstation,die es erlaubt,auf dem 15m Band zu senden und nach dem Umschalten auf 10m zu hören. Mit jedem „Strick“ gelingen QSO’s d.h.der Aufwand für eine Antenne ist minimal. Eine Endstufe bringt gar nichts,ca.50W Sendeleistung reichen aus. Wie bei jedem Satelliten muß man nur noch wissen,wann man seine QSOs fahren kann. In der CQ-DL findet man dort für jeden Tag des Monats die sogenannten Äquator-Crossings.Wer keinen Computer hat kann aus diesen Angaben leicht bestimmen,wann der Sputnik erscheint und wann er wieder verschwindet. Am einfachsten geht dies mit dem Logbuch-Programm ARMAP ( fb Programm )

Wer ist Radio Sputnik RS-12/13

Pat Gowan G3IOR beschreibt in seinem Artikel „ Using RS12“ den Amateur Radio Transponder.

Gestartet wurde der RS am 5. Februar 1991 von Plesetsk im Norden der USSR. Er ist gekoppelt mit dem Navigationssatelliten USSR COSMOS 2123.Die Flugbahn geht über die Pole( 82.9 Grad).Die Flughöhe beträgt 1000km.Die Erdumlaufzeit beträgt 104.8 Minuten.

Eine Bake sendet ununterbrochen auf 29.408 MHz in CW. Empfangen wird das Frequenzspektrum von 21.210 bis 21.250 MHz ( Up-link) Senden in CW oder SSB,auf 29.410 bis 29.450 MHz ( Down.link )

Nutzbar ist er bei uns ca. achtmal an einem Tag. Die nutzbare Zeit während eines Überfluges beträgt maximal ca. 20 Minuten. Der Frequenzversatz,bedingt durch den Dopplereffekt,ist nicht sehr groß,maximal ca.700Hz.

Das erste QSO über RS-12

Entnehmen Sie die Zeiten,in denen bei uns in DL, QSOs über RS12/13 möglich sind, aus der CQ-DL oder ihrem Computer-Programm. Hören Sie als erstes die Bake auf 29.408 MHz ab. Beim Aufgang des Satelliten müssen Sie Ihren Empfänger auf eine etwas höhere Frequenz einstellen. Am besten dreht man etwas hin und her. Sobald die Bake zu hören ist, tauchen auch die ersten Stationen auf,die RS12/13 von 15m auf 10m umsetzen. Telegrafiestationen, die meist zwischen 29.410 und 29.420 MHz arbeiten,sind am leichtesten auszumachen. SSB Stationen,die über RS12/13 arbeiten möchten,erkennt man am cq-Ruf.Nehmen wir an, Sie hören „ cq satellite, cq satellite from DL8MCA“ auf der Frequenz 29.430MHz.Sie stellen Ihren Sender auf 21.230MHz und rufen ihn. Und wenn Sie auf Empfang gehen und der DL8MCA kommt nicht zurück. Ein kleiner Trick hilft hier meistens: Wenn der Satellit aufgeht, muß man die Dopplerverschiebung in etwa kompensieren. Dies geschieht durch Einstellung des Senders auf eine ca.500Hz tiefere Frequenz und dann muß man noch mal 1kHz tiefer gehen,da die Frequenzumsetzung um 1 kHz generell verschoben ist.

Also einfach mal versuchen,es macht viel Spaß. Sie werden schnell selbst feststellen,l ange rag-chew QSOs d.h. gemütliche Unterhaltungen,sind über den schnell fliegenden Satelliten nicht möglich.

Ich hoffe,ich höre mal einen OM vom C01 über den RS12/13 und diese Tipperei war nicht für die Katz,denn auf der KW sieht es ja sehr,sehr mager aus mit den OM’s von C01.

Ich war mit meiner XYL DL4MHB von 1990 bis 1999 auf 50 verschiedenen Inseln,auf manchen mehrmals. Wir haben ca 28000 QSO in CW und SSB gemacht,von C01 habe ich in dieser Zeit nur 3 OM’s erwischt.“ Ist schon sehr traurig !!“

73 mni DX de Detlef DL8MCA


Amateurfunk nicht betroffen Handy-Verbot für Fahrzeugführer

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Am 1. Februar 2001 wird das so genannte Handy-Verbot in Kraftfahrzeugen durch die Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften in Kraft treten. Die Straßenverkehrsordnung wird danach folgende weitere Bestimmung enthalten: "Dem Fahrzeugführer ist die Benutzung eines Mobil- oder Autotelefons untersagt, wenn er hierfür das Mobiltelefon oder den Hörer des Autotelefons aufnimmt oder hält. Dies gilt nicht, wenn das Fahrzeug steht und bei Kraftfahrzeugen der Motor ausgeschaltet ist."

Das Handy-Verbot gilt damit auch für Radfahrer und umfasst dabei sämtliche Bedienfunktionen wie das Anwählen, die Versendung von Kurznachrichten (SMS) oder das Abrufen von Daten im Internet etc. Zuwiderhandlungen werden ab dem 1. April 2001 mit einem Verwarngeld von 60 DM geahndet. Für Radfahrer beträgt das Verwarngeld 30 DM. Die Vorschrift soll gewährleisten, dass der Fahrzeugführer während der Benutzung des mobilen Autotelefons/Handys beide Hände für die Bewältigung der Fahraufgabe frei hat. Sprich, wer sein Handy zum Telefonieren in die Hand nehmen muss, darf nur noch aus dem stehenden Fahrzeug telefonieren. Eine Untersuchung von Verkehrsexperten aus dem Jahre 1997 habe - so die Begründung für die neue Vorschrift - ergeben, dass 1996 dem Telefonieren am Steuer zumindest mit ursächlich zuzurechnen waren 20 Tote, 100 Schwer- und 450 Leichtverletzte. 1996 gab es in Deutschland allerdings nur rund 5,5 Mio. Mobiltelefone. Neuere Schätzungen gehen heute von einer Zahl über 20 Mio. aus, Tendenz steigend.

Das Verbot gilt nicht, wenn das Handy zur Bedienung nicht in die Hand genommen werden muss, es also beispielsweise mittels Sprachsteuerung oder Tastendruck oder eben Freisprecheinrichtung bedient werden kann.

Wissenschaftliche Untersuchungen hätten ergeben, dass sich durch die Benutzung einer Freisprecheinrichtung während des Telefongesprächs sowohl die Unsicherheitsfehler als auch die Fahrfehler im Vergleich zu einem Gespräch ohne Freisprecheinrichtung um mehr als 50 % reduzieren lassen. Auf technische Vorgaben, die die Gestaltung der Einrichtungen betreffen, die während der Benutzung, das Aufnehmen oder Halten des Mobiltelefons oder des Hörers des Autotelefons entbehrlich macht, ist vom Gesetzgeber zunächst verzichtet worden, um technische Entwicklungen, die der Verkehrssicherheit entgegenkommen, nicht zu behindern. Funkgeräte fallen bereits nach dem Wortlaut der Bestimmung nicht unter das Handy-Verbot. Aufgrund der differenzierten Beurteilung, z. B. dass beim Funk im Gegensatz zum Mobiltelefon kein psychischer Druck besteht, sofort antworten zu müssen, andere Bedienfunktionen vorhanden sind etc., wurde es abgelehnt, Funkgeräte in das Verbot mit einzubeziehen. Damit sind von dem Verbot weder der CB-Funk noch der Betriebsfunk (z. B. Müllentsorgung, Stromversorgung, Polizei, usw.) und auch nicht der Amateurfunk betroffen.

Unseren Mitgliedern empfehlen wir, neben ihrer Genehmigungsurkunde diese Ausführungen für evtl. Kontrollen im Fahrzeug mitzuführen.

(Christina Volmer, Juristische Verbandsbetreuung DARC e.V.)


HAM RADIO

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Der Termin für 2001: Freitag, ist vom 29.Juni bis Sonntag, 01. Juli auf dem Messegelände in Friedrichshafen. Und wer im Kalender nachschaut, so sind es (wieder) Freitag – Sonntag.


KW Tagung in München

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Das überarbeitete Programm:

Samstag, 10.03.2001

09.00 - 09.30 Uhr Eröffnung und Grußworte

09.30 - 10.30 Uhr Prof. Dr. Manfred Schmidt, DL1ATA Kalibrierung von Feldstärkemeßgeräten

10.45 - 11.45 Uhr Bernhard Büttner, DL6RAI CN8WW - Zum CQ-World-Wide-DX Contest nach Marokko

ca. 12.15 Uhr Filmvorführung CN8WW

13.00 - 14.00 Uhr Karl Weiner, DJ9HO Die Ganzwellenschleife - Besonderheiten und Varianten

14.15 - 15.15 Uhr Prof. Dr. Gerd Janzen, DF6SJ Antennensimulation mit EZNEC

15.30 - 16.30 Uhr Peter Pfann, DL2NBU Die Zweidraht-Beverage-Antenne; Aufbau und Betriebserfahrungen

16.45 - 17.45 Uhr N.N.



Sonntag, 11.03.2001

09.30 - 10.30 Uhr Thomas Valten, DL4NW Digitale Signalverarbeitung in der KurzwellenEmpfängertechnik

10.45 - 11.45 Uhr Peter Zenker, DL2FI Von simpel bis High-Tec Selbstbau im Amateurfunk mit der DL-QRP-AG

13.00 - 14.00 Uhr Olaf Koch, DL7HA Hochlineare Eingangsmischer für Kurzwellen-Empfänger

14.15 - 15.15 Uhr Harald Wickenhäuser, DK1OP Kurzwelle - gestern, heute, morgen

15.15 - 15.30 Uhr Schlußworte und Verabschiedung


Vorschau

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Im Februar ist am 20.2.2001 Mitgliederversammlung, die Einladungen sind verschickt, bitte den Termin vormerken!

Bert, DJ8ZU wird einen Vortrag halten über die Steuerung seiner KW-Station mittels PC.