Nummer: 21/2000

Datum: 16.11.2000


OV-Abend November

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Der November-OV-Abend findet statt am Dienstag, den 21.11.2000 wie immer im Baldhamer Hof, ab 19:30. Uhr. Es wird einen Bericht geben von den JOTO-Aktivitäten, der Einsatz der EMV-Messungen wird abgestimmt, und wie immer vieles andere mehr. Alle Mitglieder und Freunde sind eingeladen.


Vorträge

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Es gibt wieder Vorträge bei C01! Hier die Vorankündigungen:

Dezember:

Es ist immer eine Freude, auf Reisen von der Heimat-OV-Aktivität zu lesen. Und damit das so wohlbringend bleibt, möchte ich gerne dazu beitragen. Ich hätte einen Vortrag über "Fraktale Antennen" im Angebot und stelle diesen Vortrag zur Diskussion. Für diejenigen, die mit fraktalen Antennen nichts anfangen können, sei soviel verraten, dass es sich hierbei um eine Methode zu Erreichung von Breitbandantennen über mehrere Frequenzbänder hinweg handelt, sozusagen so ähnlich wie eine Log-Per-Antenne, nur multi-log-periodisch resonant und daher breitbandig von beispielsweise 400 MHz bis 6 GHz. Dem UKW-Amateur wird diese noch recht neue Technik freuen, dem KW-Mann eher weniger hinterm Ofen vorlocken. (DG2MIM)

März:

Beitrag über xDSL von Ralph, DK5RAK


Termin noch offen, Abstimmung Termin und Inhalt beim nächsten OV-Abend:

13 cm Tranceiver von Uwe, DG3MIM


Und er gibt auch noch Wünsche, hier werden noch „Wissende“ gesucht, die bereit sind, das Wissen auch weiterzugeben:

Informationen über PSK 31: Funktion, Betrieb, Erfahrungen.

RS 232 / USB / IEEE1394 (Fire Wire): was ist das, wie funktioniert das?

Wer kann hier einen Betrag geben, bitte melden bei DL9MEU.


EMV-Messungen

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Wie schon angekündigt, findet eine EMV-Messung auch in unserem OV statt. Alle OMs, die Probleme haben und bei der Berechnung nicht so richtig hinkommen wird empfohlen, zu messen. Die Erfahrungen haben gezeigt, daß man bei Messungen in der Regel besser wegkommt.

Hier ist die Liste mit den Meldungen, die bis jetzt! eingegangen ist:

DL3FDZ, DJ8QC/A, DL3PJ, DJ9SN, DF4CG, DL3MDR (Butternut HF4B, G5RV, X50)

Die KW 49 ist für den EMR 200-Einsatz vorgemerkt. Gemäß Leihbedingungen steht uns das Gerät dann inklusive der zwei Wochenenden zur Verfügung. Wir sprechen dann über die Details am nächsten OV-Abend.


Mobilfunk - gefahrlose Technik?

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Süddost-Kurier (Trudering - Haar) Nr. 43 vom 26.10.2000

Infoveranstaltung mit Fachleuten in der Gaststätte Obermaier (München-Trudering)

Teilnehmer: Reiner Gaupp Planungsreferat Landeshauptstadt München, Prof. Grosser, Arzt für Umweltmedizin, Hermann Memmel, MdL und Stadtrat, Wolfgang Eidelsburger, Regulierungsbehörde, Robert Wagner, Technischer Leiter Telekom MobilNet, Mathias Sinn, Umweltreferat, Landeshauptstadt München.

"lch war wirklich bemüht ein Podium zu haben, das von allen Seiten vertreten wird". Mit diesen Worten wies Stadtrat Hermann Memmel entschieden die Vorwürfe aufgebrachter Mobilfunknetz-Gegner zuruck, er habe die Informationsveranstaltung am Mittwoch in der Truderinger Gaststätte "Obermaier" zum Thema "Mobilfunktechnik" manipuliert.

Das Aufgebot hochkarätiger Fachleute, die von Memmel eingeladen worden waren, war ansehnlich. Man wolle die "Grundlagen legen, um besser verstehen zu können", erklärte Memmel. Der Grundtenor der Vertreter aus Medizin, Mobilfunktechnik und beteiligter Stadtbehörden entsprach jedoch überwiegend der Aussage Professor Grossers. So hielt der Umweltmediziner aus der Oberpfalz Mobilfunk "für eine absolut gefahrlose Technik". Er begründete dies damit, dass die schädigende Wirkung erst im Bereich der ionisierenden Wellen beginne. Schädigende Wirkungen wie EEG-Veränderungen, Kalziumverlust oder Missbildungen an Hühnerembryonen seien "alle nicht bestätigt". Er verglich die Ängste der Bevölkerung mit der gleichen Technikfurcht, die die erste Eisenbahn hervorgerufen hatte oder der Pockenimpfung, bei der die Menschen befürchtet hatten, den Geimpften würden Hörner wachsen. Auch Wolfgang Eidelsburger pflichtete ihm bei: "Man macht mit der Angst, die die Bevölkerung hat, Geschäfte."

In seinen Ausführungen beruhigte Eidelsburger, es sei Aufgabe der Regierung dafür zu sorgen, dass niemand gesundheitlich belastet werde. Niemand dürfe "unkontrolliert Sicherheitsabstände definieren" und eine Standortbescheinigung erhielten die Netzbetreiber nur, wenn die Sicherheitsabstände eingehalten werden könnten. Dass dies jedoch nicht so einfach ist, bestätigte der Entwicklungsplaner der Landeshauptstadt München, Reiner Gaupp. Lediglich für Antennen über zehn Meter Höhe erfordere es eine (Bau-)Genehmigung, sagte Gaupp. Basisstationen seien "aus der (Bau-)Genehmigung draussen" und könnten nicht verboten werden.

Deshalb versuche man mit den Mobilfunkplanern zusammen zu arbeiten und Standorte zu finden, die allen Interessen gerecht werden. Strittige Standorte seien jedoch von baurechtlicher Seite nicht zu verhindern.

Wie es um die Neueinrichtung von weiteren Basisstationen künftig bestellt sein wird, erläuterte Robert Wagner, Technischer Leiter der Firma T-Mobil. Wachsende Datenmengen im Internet und mehr Mobilfunkteilnehmer als Festnetztelefonierer erforderten künftig mehr Basisstationen. Durch UMTS-Netze würden statt der derzeit 4 Netze mit 6000 bayernweiten Standorten (in München rund 520) 6 Netze nötig und eine Erhöhung auf 9000 Standorte. Da man jedoch bestehende Standorte nutzen könne, sei eine Erweiterung nur um ein Fünftel zu erwarten.

Zur Sendeleistung erklärte er, je größer die Entfernung vom Handy zur Basisstation, desto größer müsse die Leistung sein. "Kleine Entfernung zur Basisstation benötigt niedrige Sendeleistung". Entwicklungsplaner Gaupp erklärte ebenfalls ,"je dichter das Netz, desto geringer wird die Strahlung sein". Je weiter weg man von der Antenne wohne, desto größer sei die Strahlenleistung. Die maximale Leistung eines Handys liege bei zwei Watt, eine Basisstation bei 10 Watt, sagte Wagner. Von Zuhörern angezweifeit, wurde dieser Wert später nach oben auf 50 Watt korrigiert.

Zum Thema Grenzwerte nach dem Bundes-Emissionsschutzgesetz, sagte Mathias Sinn vom Umweltreferat, man wolle eine Absenkung anregen aus Gründen des Bevölkerungsschutzes. Doch für die Berechnung der Grenzwerte sei die Bundesbehörde zuständig, eine Absenkung sei eine politische Entscheidung. Eine Korrektur nach unten prophezeite auch Grosser. "In zehn Jahren werden wir strengere Werte haben".

Heftige Kritik ernteten die Podiumsteilnehmer von einer Bürgerin aus der Grenzkolonie. Sie bezeichnete den Abend als "Werbeveranstaltung". Auch Herbert Danner, (Bündnis 90/die Grünen), beschwerte sich, dass dies keine objektive Veranstaltung sei. Nach der Salzburger Studie, die von zehn Wissenschaftlern unterschrieben worden war, habe man 10000fache niedrigere Grenzwerte gefordert. Stadtrat Memmel, der eingangs betont hatte, auch aus persönlicher Betroffenheit als mehrfacher, Großvater die Informationsveranstaltung initiiert zu haben, meinte: "Technik wird Veränderung schaffen". Die Frage wäre, ob man sich ihr völlig verschließen könne oder nach anderen Möglichkeiten suchen sollte. Er sei bereit, Messungen zu veranlassen. "Ich möchte ein glaubwürdiger Partner sein" versicherte er den Zuhörern.

(Petra Tränkel)


Vergleichstest Transciever

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OM Heinrich, DJ9YW hat einen Test unter praktischen Bedingungen mit dem IC 706MK2G und dem FT100 vorgenommen. Der FA mußte wegen der Werbeeinnahmen der Firmen auf den Abdruck leider verzichten. Wen es interessiert kann das Ergebnis unter seiner web site nachlesen:

http://www.qsl.net/DJ9YW

(DJ9YW)


Einzug von EMV-Beitraegen - Pressekonferenz der Regulierungsbehoerde

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Rund 240 000 Bescheide ueber EMV-Beitraege will die Regulierungsbehoerde fuer Telekommunikation und Post ab Mitte November verschicken. Davon sind alle Funk-Nutzergruppen - von Amateurfunk bis Seefunk - betroffen. Dabei geht es um ein Gesamtvolumen von knapp 69 Millionen Mark. Diese so genannten EMV-Beitraege gehen auf die Beitragsverordnung zum Gesetz ueber die elektromagnetische Vertraeglichkeit von Geraeten aus dem Jahre 1993 zurueck. Die jetzt angekuendigten Bescheide sollen den Zeitraum vom 1. August 1996 bis 31. Dezember 1999 umfassen. Die Verzoegerung und damit der rueckwirkende Beitragseinzug resultieren aus rechtlichen Auseinandersetzungen. Das gab die RegTP jetzt auf einer Pressekonferenz bekannt. Dort wurde von etwa 30 DM pro Jahr fuer die Funkamateure gesprochen. Der Runde Tisch Amateurfunk und der DARC weisen darauf hin, dass solche neuerlichen Bescheide nur dann hinzunehmen sind, wenn die EMV-Beitragsprozesse von DARC-Mitgliedern abschließend und letztinstanzlich zugunsten der RegTP entschieden worden sind. Ein Urteil in den Musterprozessen des DARC e.V. liegt aber noch nicht vor. Darauf hat auch Rechtsanwalt Boyke Dettmers, DJ4KD, hingewiesen. Er vertritt die DARC-Mitglieder in den Verfahren. Erst wenn die EMV-Beitragsprozesse entschieden und die Rechtsmittel ausgeschoepft sind, waere daher eine Erhebung der EMV-Beitraege rechtmaeßig. Sobald die ersten Bescheide vorliegen, wird der DARC Empfehlungen fuer seine betroffenen Mitglieder erarbeiten. Diese Hinweise koennen dann jene Funkamateure nutzen, die vor Abschluss der Musterprozesse erneute Beitragsbescheide bekommen haben. Derzeit sieht es so aus, dass der DARC empfehlen muss, fristgerecht schriftlich Widerspruch einzulegen, also innerhalb eines Monates. Hierzu wird der DARC e.V. durch seine Geschaeftsstelle kurzfristig Unterstuetzung geben.


AMSAT IIId

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Frohe Kunde: Nach ersten Informationen im Internet verlief der Ariane-Start mit Amsat Phase IIId erfolgreich!

>> Die Rakete hob um 2.07 Uhr mitteleuropäischer

>> Zeit vom Raumfahrtzentrum Kourou in

>> Französisch-Guyana ab. Nach einem etwa

>> 40-minütigen Flug setzte sie nach Angaben der

>> Betreibergesellschaft Arianespace den Telekom-Satelliten

>> PanAmSat-1R, den Amateurfunksatelliten Amsat P-3D und

>> zwei kleine Forschungssatelliten ins All aus.

Bei der AMSAT zeigte man sich höchst zufrieden:

>> A new era in amateur radio communications

>> was ushered in on November 16, 2000 (UTC)

>> as AMSAT-DL Executive Vice President and P3D

>> Mission Director Peter Guelzow, DB2OS, informed

>> AMSAT News Service that the launch of the Phase

>> 3D satellite from the European Spaceport in

>> Kourou, French Guiana was successful -- following

>> a spectacular nighttime launch. "It was a textbook

>> launch" said DB2OS, "from the first minute of flight,

>> until P3D separated from the Ariane 5 launch vehicle,

>> all received telemetry indicates the launch went perfectly

>> and our satellite appears to be in very good health."

Den (deutschen) Originalbeitrag kann man hier nachlesen:

http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=568&item=120935

und weitere Informationen von der AMSAT (englisch) gibt es hier:

http://www.amsat.org/amsat/news/ans2000/ans00320.html

Viele Grüße, Peter, DL8MFJ/p



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Homepage des OV Vaterstetten: http://www.qsl.net/darc-c01

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OV-Runde immer donnerstags umara 20.00 oder auch spaeter auf 145.350 MHz

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* Beitraege, Meinungen und auch Kritik zu dieser OV-Info sind wie *

* immer willkommen. *

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73 de

Gregor DL9MEU