Ausschreibung DARC Clubmeisterschaft
Die
nun mit 20 Jahren etwas in die Jahre gekommene Ausschreibung der CM
soll modernisiert werden, um sie an die aktuellen Entwicklungen
anzupassen.
Es wird
vorgeschlagen, die CM-Conteste um eine Komponente mit digitalen
Übertragungsverfahren zu erweitern.Dazu
soll die Anzahl der wählbaren Conteste für die CM von derzeit 10
auf 12 erhöht werden. Die Anzahl der gewerteten Conteste soll aber
bei 8 bleiben, so dass niemand gezwungen ist, einen oder beide neu
aufzunehmenden digitalen Conteste zu bestreiten.
Dadurch wird die
Flexibilität und die Attraktivität der CM gesteigert ohne dass
bewährte Conteste wegfallen oder sich der Aufwand zur CM
steigert.
Vorschlag der Änderung
Bisher
2. Wettbewerbe
2.2.2. in den
Modulationsarten CW und/oder Fonie durchgeführt werden. Sollten bei
diesen Wettbewerben andere Modulationsarten erlaubt
sein, so werden diese Wettbewerbsklassen nicht für die CM
berücksichtigt;
Neu
2. Wettbewerbe
2.2.2. in
den Modulationsarten Fonie, CW und/oder digitalen Betriebsarten
durchgeführt werden.
Bisher:
7. Endergebnis
7.1.
Von den zehn
im Anhang A aufgeführten zur CM zählenden
Wettbewerben werden die besten acht zur Berechnung des Endergebnisses
herangezogen. Es wird je ein Wettbewerb aus der
Gruppe 1 und 2 gestrichen. Die Gruppeneinteilung geht aus dem Anhang
A hervor.
Neu:
7. Endergebnis
7.1. Von den
zwölf im Anhang A aufgeführten zur CM zählenden
Wettbewerben werden die besten acht zur Berechnung des Endergebnisses
herangezogen. Es werden je zwei Wettbewerbe aus der Gruppe 1
und 2 gestrichen. Die Gruppeneinteilung geht aus dem Anhang A
hervor.
Das verantwortliche DARC-Referat für DX und
HF-Funksport soll in Zusammenarbeit mit dem Referat VHF-UHF
die Liste der zur CM zählenden Wettbewerbe (Anhang A) um
Conteste in digitalen Betriebsarten entsprechend zu ergänzen und
falls erforderlich, die Ausschreibungen der Conteste anpassen.
Die zulässigen Betriebsarten zur digitalen Datenübertragung sollen nicht festgelegt werden.
Es zählt in einem Contest unabhängig von der
Betriebsart eine Verbindung pro Band.
Begründung
Die
aktuelle Ausschreibung der CM wurde 1988 verabschiedet und gibt somit
den Stand des Amateurfunks vor 20 Jahren wieder. Seit dieser Zeit
haben umwälzende technische Fortschritte stattgefunden, die sich
auch im praktischen Funkverkehr widerspiegeln. Im Amateurfunk als
wissenschaftlich-technischer Experimentalfunk wurden Dank der
Leistung einzelner Funkamateure oder ganzer Gruppen neue digitale
Übertragungsverfahren entwickelt. Sie finden weite und zunehmende
Verbreitung und ermöglichen Kommunikation mit geringen Leistungen
und Bandbreiten.Contesting als sportliche Benchmark von Mensch
und Technik erfreut sich zunehmender Beliebtheit.Der Vorschlag
verbindet den Fortschritt der Technik mit der sportlichen
Leistungsmessung; er ist so angelegt, dass sich für die
traditionellen Betriebsarten keine Änderungen oder Einschränkungen
ergeben, neuen Betriebsarten jedoch zusätzliche Möglichkeiten
eröffnet werden. Die Anzahl der wählbaren Conteste (Anhang A)
soll von 10 auf 12 Conteste erhöht werden, um je einen
Digi-Mode-Contest auf KW und UKW. Dabei können entweder bestehende
Conteste (z.B. WAEDC) in die CM aufgenommen werden oder Conteste neu
ausgeschrieben werden.Es soll jedoch bei 8 Zähl-Contesten pro
Jahr bleiben. Damit wird weder die Teilnahme in einer digitalen
Betriebsart obligatorisch noch erhöht sich der Aufwand um die
CM-Meisterschaft zu erreichen. Amateurfunk und Contesting werden
somit nicht nur attraktiver sondern auch zukunftsorientierter.Es
sollen bewusst keine spezifischen Betriebsarten wie z.B. RTTY
festgeschrieben werden. Dadurch, dass innerhalb eines Contests
jeweils nur eine Verbindung pro Band wertbar ist, wird den OPs
freigestellt, unter den jeweiligen Randbedingungen die
geeignete Betriebsart einzusetzen. Dadurch werden sich geeignete
Betriebsarten durchsetzen
können.