SSB Fieldday 2001

Die Antenne, die Schlüsselkomponente der Station. Dieses Mal ein senkrecht stehender Rhombus. Links ist die Antenne an einem Baum befestigt, in der Mitte an einem 14 m hohen Mast, die letzten 2 m sind aus GFK.
Rechts ist die Antenne am Boden abgespannt, in den spitzen Ecken wird die Antennenlitze über Rollen geführt.


Die Einspeisung erfolgt über Koaxkabel und einen 1:4 Balun, der oben am Mast befestigt ist. Gegenüber der Einspeisung befindet sich eine Box, in der die Schleife geschlossen, geöffnet, ein L oder ein C zugeschaltet
werden kann. Damit kann die Antenne grob angepasst werden, der "Feinschliff" erfolgt über einen Tuner an
 
 
Experten im Gespräch über die Anpassung  Die Ankopplung der Anpassung

der Station. Die Umschaltung in der Box erfolgt über mittels Relais über ein Kabel aus der Station.
Die Box ist über eine kurze Hühnerleiter mit der Antenne verbunden.

Und wer leistete eigentlich die ganze Arbeit?
Unser neuer Generator, ein Prachtsstück mit großem Tank, er versorgte alles mit Energie, manchmal sogar die Kaffemaschiene.
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
Gruppenbild mit Dame
Unser Dank gilt auch der Leiterin der Pfadfindergruppe von Anzing, die uns das Gelände und die Container zur das Wochenende zur Verfügung stellte, damit wir von diesem prima QTH unseren Fieldday ausrichten konnten. TNX und cul am JOTA

Jetzt gehts aber los, der Contestbeginn naht. Die Station und die Antenne waren aufgebaut, alles war ja erprobt und spielte sofort. Alles, nein nicht alles, nur ein einziges Gerät hatten wir nicht erprobt, eine automatische Matchbox, und die leistete Widerstand, wir haben das Ding einfach nicht richtig zum laufen bekommen, nur gut, daß wir eine kleine manuelle Box mit dabei hatten.
Hartwig macht die ersten Versuche zur Inbetriebnahme der Station, schlaue Kommentare gibt es zuhauf Aber auch Franta fragt sich, was das denn soll, und oder ob....
Da gehört doch eigentlich ein dicke Endstufe hin, oder doch nicht, wir starten ja in der eingeschränkten Klasse
Jetzt, jetzt ist etwas zu hören! Also doch!
Noch ein paar QSOs zur Probe und dann war alles klar DK0VA/p war wieder einmal QRV!!


Und der Kontest konnte beginnen

Und wir haben geschuftet und gewerkelt, dieses Mal auf allen Bändern, die condx waren auf den höheren Bändern nur mittelmäßig aber es ging, selbst auf 160 haben wir eine stattliche Zahl von QSOs geschafft. Und alles hat gehalten, kein einziger Ausfall, alles lief. Es wurde um jedes QSO gekämpft aber es gab auch Zeiten, da kannte man schon alle auf dem Bändern. 
Sogar die Presse kam vorbei mit Fotograf, damit auch alle informiert werden über das großartige Tun einiger unverdrossener Funker, die vor nichts Angst haben, außer der Himmel fiele ihnen auf den Kopf. Aber das Wetter war dieses Mal gnädig. Es waren zwar langanhaltende und ergiebige Regenschauer augesagt, aber es hielt sich in Grenzen, einige Momente sah uns sogar die Sonne zu und die Luft blieb ruhig, kein Gewitter, kein Sturm, was will man noch mehr?
Wachübergabe um 06:00 MESZ, DL9MEU nicht mehr ganz frisch nach 6 Stunden Einzelkampf, DL4MHT noch nicht ganz frisch und gespannt was da denn so auf ihn zukommt....

Und wir haben bis zum bitteren Ende durchgehalten, bis zur letzten Minute, bis zum letzten QSO. Dann brach, wie immer, Hektik aus: Sichern, das Log sichern. Auch das wurde geschafft.
Das Wetter war uns heuer auch beim Abbau gnädig, sogar die Antenne wurde noch vermessen.
Und es wurden noch Pläne geschmiedet, die Teilnahme in einem  nächsten Jahr ist sowieso klar.
Vielleicht sogar in CW, es kommen harte Zeiten für unsere Mitbewerber um einen guten Mittelplatz.

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1.1.2007

DL9MEU